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André Citroën, bekannt für seine großartigen Werbe-Ideen, ließ praktisch keine Möglichkeit aus, seinen
teilweise fast unbemerkt, aber doch stetig präsent.
Michelin durfte Wegweiser an Straßen und Straßenkreuzungen
außerhalb von Ortschaften vornehmen, Renault überließ man die
Beschilderung an Ortseingängen und Citroën durfte innerorts
Wegweiser aufstellen.
Später wurden auch Wegweiser anderer Firmen (z.B. Peugeot und
Dunlop) zugelassen.
Anfänglich unterbreitete André Citroën den Bürgermeistern der
großen Städte noch mit einem persönlichen Schreiben das Angebot,
kostenlose Wegweiser zur Verfügung zu stellen. Später wurde sogar
eine eigene Abteilung gegründet, welche sich um Bestellung,
Produktion und Anbringung der Schilder kümmerte.
Speziell geschulte Vertreter besuchten die Bürgermeister und
Gemeindevertreter und standen beratend zur Seite.
Eine dieser eher unauffälligen Werbemethoden war die Beschilderung
der Straßen Frankreichs. André Citroën kannte diese Art der Werbung
noch aus der Zeit, als er Generaldirektor bei MORS war (ab 1908).
MORS gab Wegweiser in Auftrag und liess diese an wichtigen
Straßenkreuzungen in Frankreich montieren. (Die rechts gezeigte
Werbe-Postkarte von MORS zeigt ein entsprechendes Beispiel.)
Bereits 1922, also nur drei Jahre nach dem Start der Citroën-
Automobilproduktion, sorgte André Citroën dafür, dass die ersten
Citroën-Wegweiser aufgestellt wurden.
Um unkontrolliertes Aufstellen von Wegweisern zu verhindern, wurden seitens des französischen
Innenministeriums klare Regeln zur Aufstellung der Schilder vorgegeben. Man erlaubte den damals drei
wichtigsten Firmen des automobilen Sektors (zu denen Citroën bereits drei Jahre nach Firmengründung
gehörte!) die Aufstellung von Hinweis- und Straßenschildern: